DGRM-School 30.09.2026 – ONLINE

Kinderwunsch und Rheumatologie

Rheumatologische Erkrankungen betreffen Menschen aller Altersgruppen und damit auch solche in ihrer reproduktiven Phase.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und klinische Immunologie e.V. hat im Oktober 2025 die Zahl der Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in Deutschland mit 1.8 Millionen angegeben (2.6% der erwachsenen Bevölkerung). Die Zahl betroffener Kinder und Jugendlicher beträgt ca. 20.000.
Betroffene PatientInnen müssen meist langfristig mit antiinflammatorischen, immunsuppressiven oder immun-modulatorischen Medikamenten therapiert werden. Außerdem kommen gerade bei den Kollagenosen, die per se schon einen Einfluss auf Schwangerschaft und Fertilität haben können, auch ovartoxische Therapien zum Einsatz.
Für Frauen und Männer mit (aktuellem oder späterem) Kinderwunsch sind daher potenzielle Auswirkungen auf deren Fertilität von Bedeutung.
Dieser Aspekt muss in der Beratung der PatientInnen Berücksichtigung finden, zumal sich die Realisierung eines Kinderwunsches in ein immer höheres Lebensalter verschiebt und damit in ein Zeitfenster, in dem auch entzündlich-rheumatische Erkrankungen häufiger auftreten.
Diese DGRM School greift das Thema daher auf und möchte relevante Informationen an alle in die Betreuung von PatientInnen mit einer rheumatologischen Erkrankung eingebundenen Fachgruppen weitergeben.
Dabei sollen Auswirkungen der Erkrankung selbst und deren Therapie auf die Fertilität, als auch die Nachkommen betroffener PatientInnen, interdisziplinär beleuchtet werden.

Mit kollegialen Grüßen
Melanie Henes
Frank-Michael Köhn

Programm (pdf)

TAGUNGSORT: ONLINE

DATUM/ZEIT: 30.09.2026, 16.30-18.00 Uhr

WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG:
Prof. Dr. med. Melanie Henes
Kinderwunschsprechstunde der Universitätsfrauenklinik Tübingen
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e.V.

WEITERE INFORMATIONEN:
DGRM Geschäftsstelle, c/o SoftconsuLt
Weißdornweg 17, 35041 Marburg
Tel.: +49 (0) 6420 93444

Die Teilnahmegebühr beträgt 45 €. Für DGRM-Mitglieder und Assistenzärztinnen und -ärzte ist die Veranstaltung kostenfrei.
Die Zertifizierung der Veranstaltung ist bei der Landesärztekammer-Hessen beantragt.

Die Inhalte der Fortbildungsmaßnahme sind produkt- und/oder dienstleistungsneutral.
Es bestehen keine Interessenkonflikte seitens des Veranstalters, der Referenten und der wissenschaftlichen Leitung.

SPONSOREN:
Transparenzvorgabe gemäß erweiterter Vorgabe des FSA-Kodex Fachkreise (§20 Abs. 5):

Ferring Arzneimittel GmbH 2.500 € *
Merck Healthcare Germany GmbH 2.500 € *

Sponsoren Stand 11.08.2026
* Für Werbezwecke

Die Gesamtaufwendungen für die Veranstaltung belaufen sich auf ca. 5.000 €.

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